Volkswagen AG — Fahrzeugelektronik SAM · Kessy · ZV · AAG · BCM A0 · BCM AB
Kontext „Mehrjähriges Qualitätssicherungsprogramm für Volkswagen AG im Bereich Fahrzeugelektronik, durchgeführt von Capgemini Engineering über zwei aufeinanderfolgende Festpreisverträge mit einem Gesamtvolumen von ca. €9,3 Millionen. Das Programm umfasste die vollständige Validierung und Testkoordination für sechs sicherheitsrelevante Steuergeräte-Module: SAM, Kessy und ZV (Vertrag 1, 2020–2025) sowie AAG, BCM A0 und BCM AB (Vertrag 2, 2023–2026) — über mehrere Fahrzeugplattformen (PQ, MQB, MEB, MLB, MLB EVO) hinweg."
Ausgangslage „Das Programm erforderte die simultane Steuerung von Testfallerstellung, manueller und automatisierter Testdurchführung, Fehlerkoordination und System42-Datenbankpflege für den gesamten Volkswagen-Konzern. Die Komplexität wurde durch eine mehrschichtige Projektstruktur mit rund 30 Projektbeteiligten — mehrere technische Projektleiter, spezialisierte Engineering-Teams je Modul sowie direkte Schnittstellen zu externen VW-Lieferanten — sowie durch internationale Testaktivitäten (PFIT-Workshops in Deutschland und europäischen Standorten, Überseetest) weiter erhöht. Übergeordnet galten strenge regulatorische Anforderungen aus dem US-amerikanischen EPA/CARB-Einigungsdekret."
Meine Rolle „Als Engagement Manager trug ich die Gesamtverantwortung für Programmsteuerung, Governance, Vertragskonformität und Kundenkommunikation gegenüber Volkswagen AG. Ich führte das Programm durch mehrere Revisions- und Änderungszyklen, verantwortete das Risiko- und Lieferantenmanagement, koordinierte Freigabeempfehlungen für die Serienproduktion (BMG- und K-Freigaben) und stellte die Einhaltung aller EPA/CARB-Compliance-Verpflichtungen sicher — ein Bereich, in dem mein juristischer Hintergrund direkt zur Risikovermeidung beitrug."
Vorgehen „Strukturiertes Programmmanagement nach Capgemini UPM-Standards (ISO-9001:2015, EN-9100:2018). Aufbau einer klaren Governance-Struktur über alle Workstreams hinweg: regelmäßige Abstimmung mit technischen Projektleitern, Eskalationsmanagement gegenüber VW, koordiniertes Lieferantenmanagement für externe Zulieferer sowie proaktives Fehler- und Risikomanagement über das KPM-Ticketsystem. Aktives Change Control Management zur Wahrung der Festpreisstrukturen. Koordination internationaler Testaktivitäten inklusive PFIT-Workshops mit Lieferanten und Markenvertretern sowie Überseetests."
Ergebnis „Erfolgreiche Programmabwicklung mit ca. 30 Projektbeteiligten über zwei parallele Vertragsstrukturen. Vollständige Testabdeckung über mehrere Fahrzeugplattformen und Tausende von Anforderungen. Kontinuierliche Freigabeempfehlungen für die VW-Serienproduktion. Einhaltung aller regulatorischen Verpflichtungen gegenüber EPA und CARB. Gesamtprogrammvolumen: ca. €9,3 Millionen."
Automotive · Embedded Software · Testmanagement · Programmsteuerung · Mehrere Plattformen · Lieferantenmanagement · System42 · ISO-9001 · EN-9100 · EPA/CARB · ~€9,3M · ~30 Projektbeteiligte · International